Wie wichtig ist Wasser?

Wasser, das Lebenselixier wird knapp !

Die Menge an Süßwasser, die im 18. Jahrhundert eine Milliarde Menschen zur Verfügung hatten, muss heutzutage für fast sechs Milliarden Erdbewohner reichen. Neue Hochrechnungen zeigen, das im Jahr 2050 fast die Hälfte der Erdbevölkerung (44 Prozent) keinen Zugriff auf eine ausreichende Menge Süßwasser mehr haben wird.(20 Prozent Mangel, 24 Prozent Knappheit)

Wasser:  „Die wichtigste Flüssigkeit der Welt „

Was macht das Wasser zu etwas besonderem? Etwa 70 % unseres Planeten ist mit Wasser bedeckt. Zusammengerechnet sind das 1,4 Billiarden Liter. Davon sind etwa 97 % Salzwasser und nur 3 % Süßwasser.

Heute wissen wir, das Wasser ist kein Element sondern eine chemische Verbindung. Wasser setzt sich aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom zusammen. Dabei bildet sich das Wassermolekül: H2O.

„Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten!“
(Johann Wolfgang von Goethe )

Bedeutung des Wassers

Zu den wohl bedeutendsten chemischen Verbindungen zählt das Wasser. Mit seinen besonderen Eigenschaften ist es zugleich Quelle und Bestandteil des Lebens auf der Erde. Durch seine Beeinflussung auf das Klima ist Wasser maßgeblich an der Gestaltung der Erdoberfläche beteiligt. Im täglichen Leben spielt es eine maßgebliche Rolle. Trinkwasser ist wichtig für den Menschen. Aber auch zum Kochen und Waschen wird Wasser im Haushalt täglich verwendet. Viele Industriezweige sowie die Land- und Forstwirtschaft würden ohne Wasser nicht auskommen.

Bedingt durch seine Mobilität und Wärmekapazität beeinflusst das Wasser entscheidend unser Klima und ist damit für die meisten Wettererscheinungen verantwortlich. Die Weltmeere speichern die Energie der Sonneneinstrahlung. Die territorial unterschiedliche Erwärmung führt durch Verdunstung zu unterschiedlichen Konzentrationen an gelösten Stoffen wie z.B. Salzen (Salinität). Das hierdurch entstehende Konzentrationsgefälle erzeugt Meeresströmungen. Sehr große Energiemengen an Wärme werden mit ihnen transportiert. Beispiele hierfür sind u.a. der Humboldtstrom sowie der äquatoriale Strom mit all ihren Gegenströmungen. Mitteleuropa wäre ohne den Golfstrom eine arktische Wüste.

Wasser besitzt die Eigenschaft CO2 Gas zu binden. Somit stellen die Ozeane eine wirksame CO2 – Senke dar. Allerdings führt die ansteigende globale Erwärmung dazu, dass das Wasser die Gase nicht mehr so gut gebunden werden können. Dieses führt zu einem Ansteigen des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre. Wasserdampf ist ein wirksames Treibhausgas. Wird Wasser erwärmt, verdunstet es. Bei diesem Prozess entsteht Verdunstungs-kälte. Kondensierender und nicht kondensierender Wasserdampf transportiert die latente Wärme, welche verantwortlich für alle Wetterphänomene ist. Davon sind u.a. Luftfeuchtigkeit , Gewittertätigkeit oder Föhn betroffen. In der Nähe von großen Gewässern beeinflusst der Verdunstungsprozess die Mäßigung des Klimas in deren Umgebung. Zudem verringern Wolken die Sonneneinstrahlung und damit die Erderwärmung.

Niederschlag und Wasserdampf sorgen für die Bewässerung terrestrischer Ökotope. es entstehen Gewässer oder Eismassen die meso- und mikroklimatische Wirkungen haben können. Aus dem Verhältnis von Niederschlag und Evapotranspiration (Gesamtverdunstung eines Gebietes) resultiert ob sich trockene oder feuchte Klimazonen bilden.

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